Mein Niedernberg – Mein Heimatort
Dem Leben nacherzählt! – Verfasserin:
Maria Reinhard
Mein Leben liegt in Gottes Hand
Auch das alt werden will gelernt sein. Viel Bewegung durch Spazierengehen, Radfahren oder leichte körperliche Arbeit halten den Körper fit. Ein gutes Gespräch und gute Lektüre regen den Geist an. Von Seiten der Verbände wird ja eben viel für die alten Leute getan. Sie bekommen oft Einladungen zu Gottesdiensten, Altennachmittagen bei Kaffee und Kuchen und Tagesausflüge mit dem Bus. Diese werden besonders von den Reisebüros bevorzugt, denn die sagen sich: "Rentner haben Zeit und Geld".

Auch kranke Menschen werden regelmäßig von jungen Leuten besucht. Wenn sie auch nicht die Schmerzen lindern können, so finden die Kranken doch Trost durch freundliche Worte.
Jeder Mensch, ob jung oder alt, ist dankbar für ein Lächeln oder ein gutes Wort. Das kostet nichts und Gutsein ist mehr als Geld.
Je älter man wird, desto schneller verrinnt die Zeit, aber wohin ist sie verschwunden?
Vertrau auf Gott, verlier nie den Mut. Hab Sonne im Herzen und alles wird gut.
In der Jugend denkt man; was kostet die Welt, ich will sie kaufen?
Im Alter dankt man Gott für jeden Tag, den man gesund erleben kann.
Jeder Mensch ist eine Welt für sich und doch ist einer auf den anderen angewiesen.
Vier Dinge kommen nicht zurück:
– Das ausgesprochene Wort,
– der geschossene Pfeil,
– das vergangene Leben
– und die versäumte Gelegenheit.
Die Jugend lebt vom Träumen
Das Alter von Erinnerungen

Geschichtsverein Niedernberg e. V.
Die Erinnerungen der Milchmarie wurden digital bewahrt und für die Kulturweg-Webseite aufbereitet.






